Cyrus Rahbar

Presse

Hope and Glory (2024)

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SFcrowsnest.info | SiFi | Short Movie | 09.05.2024 von Colonel Frog

— Übersetzte deutsche Version —

Mad Max Hope and Glory: ein Fanfilm-Meisterwerk

[…] In einer Welt, in der die Wüsten heulen und die Motoren noch lauter dröhnen, erweist sich „Mad Max: Hope and Glory“ als ein Leuchtfeuer der von Fans gemachten Brillanz. Dieser Film wurde von einem leidenschaftlichen Team unter der Leitung von Erik van Schoor und Adrian Martin gedreht und ist nicht nur eine Hommage an das dystopische Universum, das von Byron Kennedy, Doug Mitchell und George Miller geschaffen wurde; Es ist eine Vollgasfahrt zurück in das Chaos und das Blutbad des Ödlandes.

„Hope and Glory“ ist ein filmisches Wunderwerk, das sich Fans der Mad Max-Reihe nicht entgehen lassen sollten, nachdem mehr als 275 Filmemacher auf fünf Kontinenten an der Produktion beteiligt waren. Dieser Fanfilm, der keine Gewinne mitnahm und lediglich als Hommage an die Originalserie dient, zeigt die Reise von Max, gespielt mit düsterem Realismus von Daniel Grave, während er sich einer gefährlichen Rettungsmission im Austausch gegen das kostbare Gut dieses Universums unterzieht: Benzin.

Begleitet wird Max von den Charakteren Hope und Glory, dargestellt von Inken Paland und Charlotte Eckle, die der verbrannten Erzähllandschaft Tiefe und Emotion verleihen. Abgerundet wird die Besetzung durch eine vielfältige Gruppe, darunter Alec Rosenthal als The Commander, Cyrus Rahbar als The Old King und viele andere, die dieser rauen, postapokalyptischen Welt Leben einhauchen.

Die Produktion von „Hope and Glory“ war ein kolossales Unterfangen. Der Film wurde von van Schoor und Martin mit einer klaren Vision inszeniert und von einer unglaublichen Crew unterstützt. Er bietet atemberaubende Actionsequenzen und eine lebendige Darstellung des Ödlandes. Die Kinematografie von Johannes Pfau fängt die trostlose Schönheit von Max‘ Welt ein, während die von Dimitris Dodoras komponierte Filmmusik dem visuellen Geschichtenerzählen eine eindringliche Ebene verleiht.

Was diesen Film auszeichnet, sind nicht nur die hohen Produktionswerte oder die überzeugenden Darbietungen, sondern auch der kollektive Geist des globalen Teams dahinter. Von den sorgfältigen Fahrzeugdesigns bis hin zu den detaillierten Kostümen und dem Make-up zeugt jedes Element von „Hope and Glory“ von der Hingabe und dem Talent, die damit verbunden sind.

Fans in den sozialen Medien haben schnell Lob gesungen. Die Kommentare reichen von Aufrufen, dass George Miller selbst Zeuge dieser Schöpfung sein soll, bis hin zu enthusiastischen Befürwortungen, dass der Film dem Geist der Mad-Max-Saga treu bleibt. Einigen Zuschauern ist aufgefallen, dass Elemente aus den Mad Max-Videospielen in die Erzählung eingeflochten wurden, was dem Seherlebnis eine Ebene von Nostalgie und neuer Spannung verleiht.

Während das Wasteland mit Projekten wie „Hope and Glory“ weiter wächst, ist klar, dass der Geist von Mad Max lebendiger denn je ist. Dieser Film ist nicht nur eine bemerkenswerte Ergänzung des Universums, sondern setzt auch einen neuen Standard dafür, was Fanfilme sein können. Es ist mehr als nur ein Fanfilm; Es ist eine herzliche Hommage an eine Welt, die das Publikum seit Jahrzehnten fasziniert.

[…] „Mad Max: Hope and Glory“ ist mehr als nur ein Wartezimmerfüller für das kommende „Furiosa“; Es ist ein herausragendes Stück Fan-Kunst lässt mit jedem Bild die feurige Essenz von Mad Max wieder aufleben. Also schnall dich an – Max ist zurück und er ist so unerbittlich wie eh und je.

— Englische Originalversion —

[Filmkritik (Englisch)] 

Mad Max Hope and Glory: a fan film masterpiece

[…] In a world where the deserts howl and the engines roar even louder, ‘Mad Max: Hope and Glory’ emerges as a beacon of fan-made brilliance. Crafted by a passionate team led by Erik van Schoor and Adrian Martin, this film is not just a tribute to the dystopian universe created by Byron Kennedy, Doug Mitchell, and George Miller; it’s a full-throttle ride back into the chaos and carnage of the Wasteland.

Over three years in the making and involving more than 275 filmmakers across five continents, ‘Hope and Glory’ is a cinematic marvel that fans of the Mad Max franchise won’t want to miss. This fan film, which took no profits and serves purely as a homage to the original series, showcases the journey of Max, played with gritty realism by Daniel Grave, as he navigates a perilous rescue mission in exchange for the precious commodity in this universe—gasoline.

Accompanying Max are characters Hope and Glory, portrayed by Inken Paland and Charlotte Eckle, who bring depth and emotion to the scorched narrative landscape. The cast is rounded out by a diverse group including Alec Rosenthal as The Commander, Cyrus Rahbar as The Old King, and many others who bring life to this harsh, post-apocalyptic world.

The production of ‘Hope and Glory’ was a colossal undertaking. Directed with a clear vision by van Schoor and Martin, and supported by an incredible crew, the film features heart-pounding action sequences and a vivid portrayal of the Wasteland. Johannes Pfau’s cinematography captures the bleak, desolate beauty of Max’s world, while the score composed by Dimitris Dodoras adds a haunting layer to the visual storytelling.

What sets this film apart is not just the high production values or the compelling performances, but the collective spirit of the global team behind it. From the meticulous vehicle designs to the detailed costumes and makeup, every element of ‘Hope and Glory’ speaks to the dedication and talent involved.

Fans on social media have been quick to sing praises. Comments range from calls for George Miller himself to witness this creation, to enthusiastic endorsements of the film’s adherence to the spirit of the Mad Max saga. Some viewers have noted how elements from the Mad Max video games have been woven into the narrative, adding layers of nostalgia and new excitement to the viewing experience.

As the Wasteland continues to expand with projects like ‘Hope and Glory’, it is clear that the spirit of Mad Max is more alive than ever. This film not only serves as a remarkable addition to the universe but also sets a new standard for what fan films can aspire to be. It’s more than just a fan film; it’s a heartfelt tribute to a world that has captivated audiences for decades.

[…]  ‘Mad Max: Hope and Glory’ is more than just a waiting room filler for the upcoming ‘Furiosa’; it’s a standout piece of fan art that rekindles the fiery essence of Mad Max with every frame. So, buckle up—Max is back, and he’s as relentless as ever.


news.de | Unterhaltung | Film | 28.04.2024 von Sarah Knauth

„Hope and Glory – A Mad Max Fan Film“: Alles zu Handlung, Cast und Veröffentlichung

„Hope and Glory – A Mad Max Fan Film“ ist ein Abenteuerfilm aus Deutschland mit Daniel Grave, Inken Paland und Charlotte Eckle. […]

Das müssen Sie zum Film „Hope and Glory – A Mad Max Fan Film“ wissen:
Veröffentlichung: 05.05.2024
Dauer: 40 Minuten
Genres: Abenteuer, Action
[…]
Dieser Film ist geeignet für alle, die die Genres Abenteuer und Action mögen.
[…]
In den Hauptrollen zu sehen sind Daniel Grave als Max, Inken Paland als Hope und Charlotte Eckle als Glory. Zum Ensemble gehören außerdem Cyrus Rahbar (The Old King) und Alec Rosenthal (The Commander).
[…]
Die Produktionsländer des von Brightstone Pictures, Bureau Dada und PixStone Images produzierten Streifens waren Deutschland und Spanien. Die Inszenierung entstand unter der Regie von Erik van Schoor und Adrian Martin. Das Drehbuch für den Film haben Lasse van Schoor und Erik van Schoor verfasst. Für Musik und Ton waren Saro Sahihi (Sound Designer), Volker Armbruster (Sound Re-Recording Mixer) und Dimtiris Dodoras (Music) zuständig.
[…]
„Hope and Glory – A Mad Max Fan Film“ wird am Sonntag, den 05.05.2024, veröffentlicht. Die Spieldauer beträgt 40 Minuten. Weitere Informationen rund um „Hope and Glory – A Mad Max Fan Film“ inklusive Trailer liefert Ihnen auch die offizielle Website zum Kinofilm.
[…]
kns/roj/news.de


Letterbox.com | Film | Berlin, 24.04.2024 von adabyssum

— Übersetzte deutsche Version —

Rezension von adabyssum
Hope and Glory – Ein Mad Max-Fanfilm 2024 ★★★½
[…]
adabyssums Rezension auf Letterboxd veröffentlicht:

Fan-produzierte Medien werden in erster Linie von Enthusiasten mit viel Liebe zu den Originaltexten und in der Regel mit sehr geringen Mitteln hergestellt, die ihnen zur Verfügung stehen. Ein Film, der im Vergleich zu Fanfiction sehr teuer ist, ist ein Medium, das in dieser Ökologie besonders schwierig zu realisieren ist – […] aus keinem Budget, keinem Gewinn und viel Liebe […] – umso mehr, wenn es sich bei dem Originaltext um eine dystopische Science-Fiction-Action handelt. Der Produktionswert, der erforderlich ist, um einen solchen Schauplatz auf die große Leinwand zu übertragen, insbesondere wenn es darum geht, so viel wie möglich an realen Schauplätzen zu drehen, echte Action und Kämpfe zu zeigen und sich so wenig wie möglich auf CGI zu stützen, macht ein solches Unterfangen zu einer Fan-Produktion, […]
Einen Mad-Max-Fanfilm mit diesen Parametern zu drehen, der sich mit dem bestehenden Kanon messen kann, […] was das Filmhandwerk betrifft, scheint also eine besonders gewagte Idee zu sein, wenn man bedenkt, dass man eine Welt, Fahrzeuge, Waffen, Stuntleute, Kostüme, Requisiten und eine Wüstenlandschaft braucht, von denen nichts einfach frei zugänglich ist, und das nur, um die Grundlagen zu schaffen.
Der 40-minütige Kurzfilm „Hope and Glory“ ist einer der glücklichen Fälle, in denen eine solch verrückte Idee erfolgreich war und eine Gruppe inspirierter junger Filmemacher und leidenschaftlicher Nerds, […] aber […] kein Geld zur Verfügung stand, in drei Jahren Arbeit das zustande brachte, was sie sich, vielleicht törichterweise, ausgedacht hatten.
Ihr hochgestecktes Ziel erwies sich als Glücksspiel, denn sie waren überzeugend genug, um erhebliche professionelle Hilfe für ihre Sache zu gewinnen, als der Film Gestalt annahm, Hilfe in Form von Fachwissen, Arbeitsstunden, Technik- und Ausrüstungssponsoring.
Ich hatte das Glück, das Ergebnis bei der Premiere in einem Kino zu sehen, gefolgt von einer Fragerunde mit dem Team – wie oft kommt so etwas bei einem Fanfilm vor – und es ist wirklich eine erstaunliche Leistung. Die stimmungsvolle Kulisse, die nahtlos mit den Bildern der Postapokalyptik kombiniert wurde, die Miniaturmodelle, die abgelegenen Drehorte auf verlassenen sowjetischen Stützpunkten im ländlichen Deutschland und in Spanien, die liebevoll gestalteten Innenräume, die die Stimmung von Mad Max genau treffen, das kultige Auto, der authentische Look und das Kostüm von Max, das aufwändige Make-up für die Bussarde, die Actionsequenzen samt Pyrotechnik, ein aufwändiges Sounddesign und Orchester-Score, ein hochwertiger Dolby-Soundmix und nicht zuletzt in der technischen Abteilung die sehr effektvolle dramatische Beleuchtung und die großartige Kameraarbeit von Johannes Pfau… Die Liste der Dinge, die man von einem No-Budget-/Fan-Film nicht erwarten kann und die dieser Film liefert, geht weiter und weiter und weiter. Bühnenbild, Make-up, Kameraführung, Kostümdesign, Musik, Stunts, Effekte… alles auf dem Niveau eines professionellen Spielfilms.
Die Hauptfigur Max ist in diesem Film nur als „der Fahrer“ bekannt, ein Name, der ihm von einer kleinen Gruppe von Überlebenden gegeben wurde, denen er auf seiner Suche nach Benzin im Ödland begegnet. Er wird von Daniel Grave dargestellt, der die Anforderungen einer solch ikonischen Figur mit Bravour meistert. Er spielt den Fahrer als einen Mann der wenigen Worte und seine selbst gewählte Isolation von menschlichen Beziehungen als etwas, das eine Lektion des Schmerzes ist, nicht des Zynismus. Grave gehört zu den Schauspielern, die sich ganz natürlich für die Nahaufnahme eignen und durch seine Augen Welten des inneren Aufruhrs zum Ausdruck bringen. Das emotionale Zentrum von „Hope and Glory“ wird durch die Kinderdarstellerin Charlotte Eckle ergänzt, die Glory spielt, ein Mädchen, das im Begriff ist, Max‘ undurchdringlichen Panzer der Einsamkeit zu durchbrechen…
Jeder, der kreativ an diesem Projekt mitgewirkt hat, scheint mit Freude und viel Liebe dabei gewesen zu sein, und das spricht für die Vision und den ansteckenden Enthusiasmus, mit dem das kreative Duo an der Spitze, die Co-Autoren/Ko-Regisseure Adrian Martin und Erik van Schoor, dieses Talent gesammelt und geleitet haben. Geben Sie ihnen jetzt richtiges Geld, und schicken Sie sie auf ihre Reise zu noch größeren Dingen.

— Englische Originalversion —

[Filmkritik (Englisch)]

Review by adabyssum
Hope and Glory – A Mad Max Fan Film 2024 ★★★½
[…]
adabyssum’s review published on Letterboxd:

Fan-made media is first and foremost made by enthusiasts with a whole lot of love for the original text, and usually with very few means at their disposal. Film which is expensive to make, certainly in comparison to say fanfiction, is a medium that is particularly difficult to take on within this ecology – […] no budget, no profit, labor of love – even more so when the original text in question is dystopian sci-fi action. The production value physically needed to translate such a setting to a big screen, particularly when the mission statement is to shoot as much as possible in real sets, do real action and fights, and to rely on cgi as little as possible, puts such an endeavor firmly outside the realm of fan production, […]
So selecting to make a live-action Mad Max fan film within those parameters, one that aspires to be on par with existing canon, certainly in terms of film craft, seems like a particularly daunting idea, given the need for world-building, vehicles, weaponry, stunt people, costumes, props, and a desert landscape to begin with, none of which are easily accessible for free, and that’s just for covering the bases.
The 40-minute short ‚Hope and Glory‘ is one of the lucky happenstances where such a wild idea succeeded, and a group of inspired young filmmakers and passionate nerds, […] but […] no money at their disposal, pulled off in three years work what they had, maybe foolishly, dreamed up.
Their aiming high turned out to be a fortunate gamble, compelling enough to attract significant professional help to their cause as the movie took shape, help in the form of expertise, man hours, tech and equipment sponsoring.
I was lucky enough to see the result in a movie theater for its premiere, followed by a q&a with the team – how often does that really happen for a fan film – and it is quite an amazing achievement. The atmospheric scenery, seamlessly combined with vfx for the post-apocalyptic touches, minitiature model work, off-the-beaten-track locations on abandoned Soviet bases in rural Germany and in Spain, lovingly dressed interior sets that hit the Mad Max mood just right, the iconic car, the authentic look and costume for Max, the elaborate make-up for the buzzards, the action sequences complete with pyrotechnics, an elaborate sound design and orchestra score, a high-end dolby soundmix, and last but certainly not least in the technical department, the very effective dramatic lighting and great camerawork by Johannes Pfau… the list of what a no-budget / fan film cannot be expected to deliver that this one does deliver goes on, and on, and on. Set design, make-up, cinematography, costume design, music, stunts, effects work…all at the level of a professional feature film.
The central character Max is known in this movie only as ‚the driver‘, a name given by a small group of survivors he encounters on his search for gasoline in the Wasteland. He is portrayed by Daniel Grave who handles the demands of such an iconic character gracefully. He plays the driver as a man of few words and his self-chosen isolation from human connection as something that is a lesson of pain, not cynicism. Grave is one of those actors who lend themselves naturally to the close-up, expressing worlds of inner turmoil through his eyes. The emotional center of ‚Hope and Glory‘ is complemented by the child actor Charlotte Eckle, playing Glory, a girl about to break through Max‘ unpenetrable armor of solitude…
Everyone who creatively contributed to this project seems to have brought the labor of love happily and in abundance, and that speaks volumes for the vision and contagious enthusiasm with which the creative duo at the helm, co-writers/co-directors Adrian Martin and Erik van Schoor, have gathered and lead this talent. Now give them some real money, and send them on their journey to even bigger things.


Heidenheimer Zeitung | Lokales | Heidenheim, 12.04.2024 von Maximilian Haller

Dreharbeiten auf der Ostalb
„Hope and Glory“: Heidenheimer „Mad Max“-Fanfilm feiert Premiere

Die Wüstenwelt von „Mad Max“ auf der Ostalb: Eine Gruppe von Heidenheimern hat einen Fanfilm in Anlehnung an die postapokalyptische Filmreihe gedreht. Entstanden ist das Projekt in erster Linie im Kreis Heidenheim.

[…]
Benzin bedeutet Überleben. Benzin ist das einzige, das noch Sinn ergibt. Die Wüstenwelt der „Mad Max“-Filmreihe, sie ist eine grausame. Eine postapokalyptische Staubödnis, in der das Gesetz des Stärkeren gilt. Normalerweise dient das australische Outback als Kulisse für George Millers Action-Endzeit-Franchise. Dieser Tage treibt sich der Titelcharakter Max Rockatansky jedoch primär in Heidenheim herum: Eine Gruppe von Filmemachern und Fans, die ihre Wurzeln in der Region haben, hat einen „Mad Max“-Fanfilm gedreht. „Hope and Glory“ entstand in erster Linie im Kreis Heidenheim – und verspricht, ein Spektakel zu werden.
Angestoßen haben das Projekt der Heidenheimer Adrian Martin sowie Erik van Schoor, seines Zeichens gebürtiger Heidenheimer und seit einigen Jahren wohnhaft in Berlin. Als Mitglied der Filmgruppe „Paralight Worx“ hat Martin bereits so einiges an Filmerfahrung gesammelt. Eine „Mad Max“-Hommage sei stets einer seiner größten Träume gewesen. „Um Leute zu finden, die ein Projekt dieser Größe gemeinsam mit mir realisieren, brauchte ich allerdings etwas, das die Leute motiviert“, erzählt Martin.
[…]
Diese Motivation kam in Gestalt des „Interceptors“, einem 50 Jahre alten Jaguar, den Adrian Martin in ein so genretreues wie martialisches Vehikel umgebaut hat. Per Zufall bekam Erik van Schoor den „Interceptor“ zu Gesicht und erfuhr von Martins Filmplänen. Schnell fand die Zusammenarbeit der beiden ihren Anfang und van Schoor schrieb und illustrierte das zugehörige Drehbuch samt Storyboard.
„Das Auto und das Drehbuch waren beides Dinge, die die Menschen sehen und anfassen konnten. Wir wollten ihnen vermitteln, dass wir einen Plan und eine klare Ziellinie haben“, so van Schoor. Die mussten sie auch haben. Denn das Team war durch die gesamte Produktionsphase hinweg auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer angewiesen. Gagen konnten keine ausbezahlt werden. „Und trotzdem haben wir es geschafft, insgesamt rund 275 Menschen zu mobilisieren“, freut sich Erik van Schoor. „Das war ein bisschen wie bei einem Schneeball, der einen Hügel herunterrutscht. Wenn jemand sieht, wie viel Herzblut da reingesteckt wird, wächst das Team immer weiter.“
[…]
Vier Jahre dauerte die Produktion von „Hope and Glory“ an. Von den insgesamt sechs Drehblöcken fand die Hälfte in der Region Heidenheim statt. Eine spektakuläre Explosionsszene wurde etwa im Burgberger Kalksteinwerk gedreht, in der Heidenheimer Weststadt filmte das Team einen Kampf zwischen Max Rockatansky und plündernden Marodeuren.
[…] Ganz ohne Sand konnte die Produktion dann aber doch nicht auskommen – ein Teil des Films wurde in Spanien gedreht. Auch Dänemark und ein Flugzeughangar […] dienten als Kulisse.
[…]
„Als wir am Anfang des Drehs standen, hätte ich nicht gedacht, dass wir irgendwann in die Wüste gehen“, erinnert sich van Schoor. Und doch sei ihnen schnell klargeworden: Um ihrer Vision von „Hope and Glory“ gerecht zu werden, musste das Team immer wieder seine eigenen Grenzen überschreiten. „Unser Motto war im Grunde: Wenn schon, denn schon. Abkürzungen gingen nicht, wir haben immer nach Exzellenz gestrebt.“
Dieser Anspruch lässt sich bereits aus dem kürzlich veröffentlichten Filmtrailer herauslesen. Mit extrem viel Liebe zum Detail, technischer Expertise und Herzblut will sich „Hope and Glory“ von vielen gängigen Fanfilmen abheben. Rund 70.000 Euro hat das Projekt am Ende gekostet. Die beiden Regisseure sowie Produzent Johannes Pfau haben jeweils einen fünfstelligen Betrag dazu beigesteuert. Der Rest wurde durch Freunde, Familie sowie durch Spenden von Fans zusammengekratzt.
[…]
Unzählige Stunden Arbeit sind in den Film geflossen, für praktisch alle Beteiligten fand die Arbeit um ihre jeweiligen Vollzeitjobs herum statt. Dabei musste sich das Team unter anderem in Geduld üben. „Wir wussten, dass wir es nicht schnell, gut und billig gleichzeitig bekommen konnten“, erklärt Erik van Schoor. Bei dem Wunsch nach hoher Qualität und ohne Gage musste sich die Produktion zumeist nach der Verfügbarkeit der Beteiligten richten.
Einen gewissen Zeitdruck verspürte das Team allerdings dann doch. Ende Mai erscheint mit „Furiosa“ der nächste offizielle Film der „Mad Max“-Reihe. Dessen Welle will „Hope and Glory“ nutzen. „Und natürlich erhoffen Adrian, Johannes und ich uns, dass wir unseren Film gewissermaßen als Türöffner in der Branche nutzen können“, berichtet van Schoor. Er selbst habe einige Drehbücher in der Schublade, die nur darauf warten, verfilmt zu werden. Als Nächstes wolle van Schoor gerne einen Horrorfilm umsetzen. „Unser Film hat bereits ein paar Wellen geschlagen“, erzählt Adrian Martin. Auch bei ihm seien diverse Projekte in Planung, unter anderem mit „Paralight Worx“.
[…]

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Comeback für Noah (2024)

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Nordsee Zeitung | Bremerhaven | Bremerhaven, 09.04.2024 von Otto Oberstech

Die Zeit für einen Neuanfang ist gekommen

Ein-Personen-Komödie „Comeback für Noah“ hat Premiere im Piccolo Teatro gefeiert – Größenwahn und Resignation

Bremerhaven. Die Ein-Personen-Komödie „Comeback für Noah“ hat jetzt im Piccolo Teatro in Bremerhaven Premiere gefeiert und dabei interessante Einblicke und „Insiderinformationen“ zu einer der bekanntesten Bibelgeschichten und zu einem Helden im Ruhestand geliefert. […]

Die Inszenierung von Cyrus Rahbar zeigt Noah als Mann in einer ausgemachten Midlife-Crisis, hin- und hergerissen zwischen Größenwahn und Resignation. Eine Paraderolle für Wolfgang Linnenbrügger, der Noahs Stimmungsextreme mit großem Einsatz zum Leben erweckt. Da das Stück eine Komödie ist, darf es unter keinen Umständen mit biblischem Ernst betrachtet werden, sondern als gelungene und äußerst unterhaltsame Interpretation der uralten Sehnsucht des Menschen nach Veränderung und Neuanfang.


Nordsee Zeitung online | Bremerhaven, 08.04.2024 von Otto Oberstech

Im Piccolo Teatro Bremerhaven darf Noah von seinem großen Comeback träumen

Verblassender Ruhm ist schwer zu ertragen. War Noah einst von Gott auserwählt, so sitzt er jetzt im Reihenhaus und trauert alten Zeiten nach. Die Komödie „Comeback für Noah“ hat jetzt im Piccolo Teatro Bremerhaven Premiere gefeiert. […]

Die Inszenierung von Cyrus Rahbar zeigt Noah als Mann in einer ausgemachten Midlife-Crisis, hin- und hergerissen zwischen Größenwahn und Resignation. Eine Paraderolle für Wolfgang Linnenbrügger, der Noahs Stimmungsextreme mit großem Einsatz zum Leben erweckt. Da das Stück eine Komödie ist, darf es unter keinen Umständen mit biblischem Ernst betrachtet werden, sondern als gelungene und äußerst unterhaltsame Interpretation der uralten Sehnsucht des Menschen nach Veränderung und Neuanfang.

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Jedermann (2022)

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Märkische Allgemeine Zeitung | Kultur | Beelitz, 10.09.2022 von Karin Saab

Liebeslust, Tod und Belehrung

„Jedermann“ – eine Theaterinszenierung mit bekannten Fernsehschauspielern auf der neuen Freilichtbühne im Areal der Landesgartenschau in Beelitz

Der Theaterklassiker „Jedermann“ begeistert 800 Besucher auf der Freilichtbühne in Beelitz

Das Stück „Jedermann“ von Hugo von Hoffmannsthal wird jedes Jahr auf den Salzburger Festspielen aufgeführt. Nun ist es auch in Beelitz zu erleben. Mit bekannten Fernsehstars wie Julian Weigend und Wolfgang Bahro. […]

Traum vom Lustgarten
Liebeslust, Tod und Belehrung – genau darum geht es im Theater-Klassiker „Jedermann“, der am Donnerstagabend im neu gebauten Beelitzer Open-Air-Theater Premiere feierte. Vielleicht war die Titelfigur Jedermann ein reicher Spargelbauer aus Beelitz, den Hugo von Hofmannsthal 1911 vor Augen hatte und träumen ließ: „Hätt beinah müssen auf dich warten,/ Wir wollen jetzt vors Stadttor gehen/ Und uns dort das Grundstück ansehen,/ Obs tauglich ist für einen Lustgarten.“ […]
Herzlich Willkommen in der Gegenwart! Diesen Eindruck vermittelt das Ensemble um Regisseur Nicolai Tegeler von der ersten Minute an. Die 800 Plätze in der schmucken Freilichtarena sind alle besetzt. Die Zuschauer blicken hinab auf eine schmucklose Bühne mit einer weißen Festtafel. Trotz der altertümlichen Knittelverse sind die meisten auftretenden Figuren wie Partybesucher von heute gekleidet. […]

Korrupte Gesellschaft
Eine Tutti-Frutti-Party baut sich auf. Live-Musiker Andy Sommer entlockt der Gitarre Rock’n’Roll-Rhythmen, es wird getanzt. Alle Angestellten, Freunde, auch Base und Vetter (als schrilles Gespann: Tine Wittler und Frank Zimmermann), sind mit von der Party und amüsieren sich prächtig. […]

Doch gesundheitlich steht es um Jedermann schlecht. Zuvor hat nämlich Gott (als Stimme: Reiner Schöne) den Tod (in starrer Maskerade: Markus Majowski) aufgefordert, Herrn Jedermann heimzusuchen. Er kommt von rechts auf einem schweren Motorrad angeknattert und gewährt dem Todeskandidaten Jedermann eine Stunde Aufschub. […]

Das Theaterstück besitzt Kult-Status, da es seit 1920 alljährlich bei den Salzburger Festspielen mit viel Prominenz aufgeführt wird. Die meisten Brandenburger dürfte die Moral von der Geschicht’ dennoch befremden, denn sie bedient sich einer mittelalterlichen Lesart der Welt. Der Autor hat sich an christlichen Mysterienspielen orientiert. Am Ende tritt eine Figur auf, die den einzig wahren Glauben verkörpert […] Alexandra Kamp). Sie bekehrt Herrn Jedermann, der sein sündiges Leben erkennt und so dem Teufel (mit differenzierendem Unterton: Wolfgang Bahro) entrissen werden kann und vor Gott Gnade findet. Ja, es passiert sogar, dass der sterbenskranke Jedermann ein inbrünstiges Vaterunser auf der Bühne betet […]

Als es zum Schwur kommt, springen die Profiteure des Jedermann ab und ergreifen die Flucht. Und auch der Mammon (Eva Habermann im aufwendigen Kostüm einer Oskar-Schlemmer-Bauhaus-Figur) zählt nicht als Argument vor Gottes Thron. Denn, wie man heute sagt: Das letzte Hemd hat keine Taschen. […]

Regisseur Tegeler verspricht im Programm, dass er „keine ,künstlerische’ Konterkarierung des Stoffes“ beabsichtige. Daran hielt er sich. Der Text steht im Vordergrund, auch der Einsatz von Videotechnik bleibt dezent. Nichtchristen dürfte immerhin die Botschaft berühren, dass es unmöglich ist, dem Tod zu entkommen. Eindrucksvoll wird die ausgelassene Partystimmung mit den Angstzuständen der kollabierenden Hauptfigur kontrastiert. […]

Einmal sagt Jedermann zu seiner Geliebten (lasziv, aber entspannt: Jenny Löffler): „Du Süße, schaff ich dir noch Sorgen?/ Wir lassen sie unter Blumen verborgen/ Und wissen nirgend nichts von Schlangen,/ Als zweien, die gar hold umfangen.“ […]


Zuschauer-Rezensionen auf der Jederman-Theater-Seite vom 8.09.2022 bis 16.09.2022

Von Ralf Krudwig, Zuschauer

Ein zeitloser Klassiker – heute aktueller denn je – in einer tollen Inszenierung mit einem phantastischen Ensemble voller Leidenschaft. Besonders toll die Idee, den Guten Gesell mit einer Frau zu besetzen und so die weiblichen Reize als zusätzlichen Aspekt in die Geschichte zu integrieren. Vielen Dank für den wundervollen Abend und Toitoitoi für die weitern Aufführungen. Ich hoffe, dass dieser Jedermann auch noch durch Deutschland reist.


Von Rainer Pupka, Zuschauer

Eine hervorragende Aufführung. Die beste Jedermann-Aufführung, die ich je gesehen habe. Grandios. Ein unvergessliches Theatererlebnis.


Von Erhard Doll, Zuschauer

Ich war heute am 11.09. in der Vorstellung. Mir fehlen noch immer die Worte, um beschreiben zu können, wie beeindruckend diese Inszenierung für mich war. Die Aussage des Stückes wurde mit seiner Zeitlosigkeit für mich überzeugend zum Ausdruck gebracht. Vielen herzlichen Dank für diesen unvergesslichen Abend und die Möglichkeit ein solch renommiertes Ensemble in einer kleinen Flämingstadt erleben zu dürfen.


Von Anna, Zuschauerin am 10.9.2022

Ich hatte am 10.09.22 die Freude, das Theaterstück JEDERMANN in Beelitz bewundern zu können.
Da ich selbst Schauspielerin bin, muss ich gestehen, ist mein Blick auf künstlerische Projekt unweigerlich etwas kritisch.
Das Erste was mir sofort auffiel, war die besondere Lokation, die Bühne der LAGA (Landesgartenschau).
Ein JEDERMANN in dieser Umgebung, das konnte nur spannend werden.
Spätestens als der Tod mit dem Motorrad und der Jedermann mit dem Auto ihren Auftritt hatten, war klar, es wird cool, es wird modern und mal eine ganz andere Art, das Stück umzusetzen. So war es auch!
Das Ensemble ist so facettenreich zusammen gestellt, selbst kleinste Rollen sind toll besetzt. Da gab es unter anderem einen Engel mit einer Engelsstimme. Den Mammon, der beziehungsweise die alleine schon durch ihr goldenes Kostüm eine Erscheinung war. Das Werke mit einer wunderschönen Klarheit. Der Glaube mit einer großen Stärke. Ein spitzfindiger Teufel. Ein interessanter Tod. Ein guter Gesell der, wie schön, weiblich besetzt wurde und wundervoll spritzig spielt. Eine schöne und liebevolle Buhlschaft und zu guter Letzt ein Jedermann, der so tief und vielschichtig ist und das Stück die komplette Spielzeit trägt und anführt.
Der Regisseur hat es geschafft dieses Stück frisch, frech und farbenfroh zu inszenieren und der Weg von Berlin raus nach Beelitz lohnt sich auf jeden Fall! Ich wünsche dem gesamten Team ganz viel Spielfreude weiterhin


Zuschauer vom 10.9.20 22

Prägnant – unter die Haut gehend – und das im gottlosen Brandenburg – mit einem engagierten, spielfreudigem Ensemble – schnörkellose Inszenierung – hervorragende Textverständlichkeit – spannend bis zum Schluss – trotz echt doofer Karim-Saab-Kritik in der MAZ vom 10.09.2022 – einziger „Störfaktor“: die permanenten Toilettengänge einiger Zuschauer, leider im Rampenlicht.


Irina und Marcus aus dem Publikum

Ich bin immer noch sprachlos über die Kraft und Energie die der Hauptdarsteller an den Tag/Abend legte dieses sehr anspruchsvolle Werk so umzusetzen. Dem Team ein dickes Lob!!! Ihr habt alles richtig gemacht. Man hat es in jeder Faser gemerkt, wie viel Spaß es Ihnen bereitet hat, dem Publikum einen unvergesslichen Abend in sehr schöner Kulisse der LAGA Beelitz zu bereiten.
Vielen Dank für die „Nochgänsehaut“. Weiterhin noch viel Erfolg für „Jedermann“.


Frank Röth aus dem Publikum

Wir hatten einen schönen Tag und einen tollen, unterhaltsamen und nachdenklichen Abend! Bitte gib meinen Respekt und Anerkennung nochmal an die ganze Truppe weiter.


Sven Schenke aus dem Publikum

Ein unglaublich schönes Theaterstück bei den Jedermann Festspiele Beelitz unter der Regie von Nicolai Tegeler. Es war sensationell und ich kann es jedem empfehlen. Das Ensemble hat das Stück mit Leidenschaft und voller Hingabe gespielt. Ich bin immernoch begeistert und wenn heute nicht schon die Rückfahrt nach Bayreuth wäre, würde heute Abend gleich noch einmal in die Vorstellung gehen geht hin, seht es euch an und ihr werdet begeistert sein!


Peter Näther aus dem Publikum

… was für ein unvergesslicher Theaterabend, weil das ganze Team eine so großartige Vorstellung abgeliefert hat. … Julian Weigend hat uns mit seiner Perfektion und hingebungsvollen Interpretation tief beeindruckt. Wir haben mit dieser Darbietung das Wesen dieses Stücks viel besser verstanden als je zuvor.


Kerstin Schönfeld aus dem Publikum

Vielen, vielen Dank für den unvergesslichen Abend, eine tolle Inszenierung mit großartigen Schauspielern. Gratulation für Eure Leistung.


Renate & Dieter Staubach aus dem Publikum

Wir sind überzeugt, dass es ein großer Erfolg wird, weil es alle bisherigen Jedermänner überragt, Salzburg eingeschlossen!

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Festspiel-Cocktail (2022)

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Fränkische Nachrichten – Tauber-Zeitung | Tauber-Vorbach | Röttingen, 26.07.2022
Main Post | Ochsenfurt | Lokales | Röttingen, 26.07.2022
beide Artikel von Markhard Brunecker

Überschrift der FN:
Überzeugend in andere Rollen geschlüpft
Röttingen: Der Festspielcocktail erwies sich erneut als einer der Höhepunkte der Frankenfestspiele

Überschrift der MP:
„Festspiel-Cocktail“, der allen mundete
Beste Stimmung beim musikalischen Abend im romantischen Burghof.
Begleitet wurden die zahlreichen Akteure von der sechsköpfigen Festspielband.

Gemeinsamer Artikel von FN und MP:
Jahr für Jahr zählt er zu den Höhepunkten der Frankenfestspiele, der „Festspiel-Cocktail“. Unter dem Namen ist der musikalische Abend bekannt geworden. In den Theaterstücken sind die Schauspieler meist in ihre festen Rollen gezwängt, anders beim „Festspiel-Cocktail“. Freiwillig und völlig losgelöst können sie hier zeigen, welche Talente zusätzlich in ihnen stecken.
Musikalischer Leiter Rudolf Hild erarbeitete mit dem Ensemble und den Musikern der Frankenfestspiele ein facettenreiches Programm, das den Besuchern einen entspannten Abend im romantischen Hof der Burg Brattenstein bescherte. Bei idealen sommerlichen Temperaturen war daher im voll besetzten Burghof gute Unterhaltung garantiert. Das fing bei Moderator Daniel Ebert (Räuber Knoll bei „Das Wirtshaus im Spessart“) an, der erfahren von zahlreichen Fernsehmoderationen locker und humorvoll seine Kolleginnen und Kollegen ankündigte und zwischendurch auch Insiderwissen verriet.

Im „kleinen Weißen“ (bei der FN)
Die Herzen der stolzesten Frau gebrochen (bei der MP)

Den Reigen des bunten Cocktails unter dem Motto „Give peace a Chance“ eröffnete Björn Boresch (Ramon bei „Zorro“) mit That’s life, dem Frederike Faust und Wolfram B. Meyer mit Là ci darem la mano aus Don Giovanni folgten. Den ersten Ohrwurm mit „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n“ gab’s von Cyrus Rahbar mit einem humorvollen Auftritt. Karsten Zinser präsentierte als „uneheliche Stiefcousine von Whitney Houston“, wie Ebert ihn nannte, im „kleinen Weißen“ mit Unterstützung von Marie-Sophie Weidinger perfekt den Welthit „I’ll always love you“. …
Mit einem furiosen Finale und der Zugabe „Give Peace a Chance“ aus der Feder von John Lennon gaben sämtliche Mitwirkende nochmals ihr Bestes und luden gemeinsam mit Intendant Lars Wernecke zu einem Besuch bei den bereits in vier Wochen wieder zu Ende gehenden Röttinger Festspielen ein. Einige Vorstellungen sind bereits ausverkauft.
… Begleitet wurden die Akteure unter lang anhaltendem Beifall mit Live-Musik von der sechsköpfigen Festspielband unter der Leitung von Rudolf Hild.

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Das Wirtshaus im Spessart (2022)

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Fränkische Nachrichten – Tauber-Zeitung | Kultur| Röttingen, 02.07.2022 von Inge Braune

Flott inszeniert, rasant umgesetzt

Frankenfestspiele: Premierenpublikum beim „Wirtshaus im Spessart“ feierte nicht erst beim Hochzeitstriple mit

„Na da ist mal Musik drin“, würde der berlinernde Obrist von Teckel (Alexander Voigt, der auch als Räuber Bullenbeißer auftritt) wohl den Premierenabend auf Burg Brattenstein beschreiben.
… Graf von Sandau (Patrick Rohbeck) … Kein Wunder, dass die beiden Sturköppe – der eine durch den Dienstgrad, der andere durch Geld und Stand geübte Machtmenschen, aneinander geraten. …
… Jasmin Reif als Comtesse und – schließlich braucht das Entkommens-Verwirrspiel den Rollenwechsel mit dem Goldschmiedegesellen Felix (Sebastian A. Ciminski), der für die Sicherheit der Comtesse in ihre Kleidung schlüpft – Räuberlehrling Franz spielt die kess unbotmäßige Grafentochter … In Stimme, Darstellung und der Beherrschung feinster mimischer und gestischer Nuancen steht ihr Martin Sommerlatte als anfangs böser Räuberhauptmann, dann schwerverliebter Adelserbe um nichts nach.
Sein zentraler Gegenspieler als Korporal der Spessartbande ist Cyrus Rahbar: Ihr Konkurrenzkampf sprüht regelrecht in Blick-, Wort und Faustgefechten – um Räuberliebchen Bettina (Frederike Faust, sehr körperbetont und gekonnt mit Sexappeal spielend) und natürlich auch die Comtesse.
Genial Daniel Ebert und Hans B. Goetzfried als die beiden Räuber Knoll und Funzel … und sorgen für Gelächtersalven aus dem Publikum.
… die beiden von David Lake und Sebastian A. Ciminski personifizierten Handwerksburschen. Lake, der den Kaminfeger Peter mimt, ist zugleich Regieassistent, Ciminski spielt die Rollentausch-Comtesse mit einer in kleinsten Gesten gestalteten schier umwerfenden Komik. Im Extra-Ensemble glänzt Helmut Flohr als Pfarrer Haug, … Natürlich … verliebt sich Antje Eckhoff-Fieber als Zofe und Vertraute der Comtesse Barbara in Felix, …
Für sehr rasante Räuber-Randale sorgt neben René Frank, Thilo Göbel, Heinz Arweiler und Helmut Aulenbach auch Susanne Grimm, die als Mutter der Räuberkompagnie ebenso wie als Dienstmagd am Grafenhof perfekt … auftischt.
Für die höchst gelungene Premiere sorgten neben einem einsichtigen Wettergott und dem auf den Punkt hin perfekt inszenierenden Regisseur Patrick Rohbeck das Festivalorchester unter der Leitung von Rudolf Hild, die Bühnen- und Kostümbildnerinnen Iris Holstein und Angela C. Schuett sowie die für Ton und Lichtdesign verantwortlichen Otto Geymeier und Christoph Pöschko.


Fränkische Nachrichten – Tauber-Zeitung | Tauber-Vorbach | Röttingen | Röttingen, 02.07.2022 von Inge Braune

Perfekter Sommerspaß

„Wirtshaus im Spessart“: Frankenfestspiel-Premiere mit viel Witz

Röttingen. Kaum noch ein Platz war zu ergattern für die Premiere der musikalischen Räuberpistole „Das Wirtshaus im Spessart“. Patrick Rohbecks spritzige Inszenierung quittierte das Publikum in Röttingen mit reichlich Szenenapplaus und viel Gelächter.

Karten für die flotte und an rasanten Szenen reiche Inszenierung, die nicht nur mit köstlichen Gimmicks, sondern auch qualitativ hochwertigen Sängern und einem auf den Punkt genau kommentierendem Orchester glänzt, gibt’s im Festspielbüro …


Fränkische Nachrichten – Tauber-Zeitung | Titelblatt | Röttingen, 02.07.2022 von Inge Braune

Gelungene Premiere

Frankenfestspiele: Auftakt mit „Das Wirtshaus im Spessart“

Röttingen. Gelungener Premierenabend bei den Frankenfestspielen in Röttingen: Das begeisterte Publikum feierte bei der Aufführung von „Das Wirtshaus im Spessart“ nicht erst beim Hochzeitstriple mit.
… Die herrliche musikalische Komödie garantierte auch auf Burg Brattenstein ein reizend buntes, genussvoll gruseliges und munteres Spektakel mit der Musik von Franz Grothe. Auch der Wettergott spielte mit, so dass es für das Publikum ein heiter-beschwingter Sommerabend wurde.


Main Post | Kultur | Röttingen | Röttingen, 02.07.2022 von Patricia Kemmer

Witzige Räuberpistole auf Burg Brattenstein

Bei den Frankenfestspielen Röttingen gibt es in diesem Jahr „Das Wirtshaus im Spessart“ zu sehen.
Die Produktion auf der Freilichtbühne ist darstellerisch und musikalisch ein großer Genuss.

RÖTTINGEN Burg Brattenstein verwandelte sich am Donnerstagabend in eine Räuberhöhle: Sprudelnd witzig und musikalisch mitreißend brachten die Frankenfestspiele Röttingen„Das Wirtshaus im Spessart –Eine Musikalische Räuberpistole“ in der Regie von Patrick Rohbeck auf die Bühne.
So dicht die Bäume im Spessartwaldstehen, so eng aufeinander folgen hier Sprachwitz und schauspielerisch-sängerische Vielfalt. Die Premiere war fast ausverkauft und ging bei Bilderbuchwetter wie am Schnürchen über die Bühne.

Für Röttingen und die Besonderheiten des Freilufttheaters gibt es eine angepasste Bandversion der Musik von Franz Grothe, … Der musikalische Leiter Rudolf Hild schrieb die Orchesterfassung für sieben Musiker um. Den Ohrwürmern verleiht das eine große Beweglichkeit, die gut zum trubeligen Bühnengeschehen passt.

Hier sitzt jeder Auftakt und jede Synkope
Das Röttinger Ensemble ist beeindruckend präzise eingespielt: Hier sitzt jeder Auftakt und jede Synkope, auch wenn der Dirigent die Schauspieler nur über eine Kamera sieht.
Die Räuber Funzel (Hans B. Goetzfried) und Knoll (Daniel Ebert) eröffnen das Stück und treten immer wieder als kabarettistisches Duo auf. Ihr Duett vom friedlichen Leben als Bürger mit Häuschen und Garten ist herrlich träumerisch, all ihre Auftritte garantiert wortwitzig.

Der Chor mit dem Extra-Ensemble sorgt schließlich für zusätzliche Würze – und rundet das Bühnengeschehen ab.

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Zorro (2022)

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Rhein Mein Zeitung | Seite 8 | Bauland | Röttingen, 20.06.2022 von Joachim Casel

Zarte Liebe und heiße Fecht-Duelle im Flamenco-Rhythmus

Das Musical „Zorro“ feierte bei den Frankenfestspielen Röttingen gelungene Premiere – Gut aufgelegte Akteure mit starken Stimmen

Text unter dem Foto:
Briliante Schauspieler, Tänzer und Sänger sowie eine schwungvolle Inszenierung prägen das Musical „Zorro“

Eignet sich der hoch dekorierte Abenteuerfilm „Zorro“ eigentlich auch als Musical? Spätestens seit der glänzenden Premiere am Donnerstag im Freilichttheater der Frankenfestspiele in Röttingen im oberen Taubertal muss man diese Frage mit Nachdruck bejahen. Spielstarke Akteure, tolle Stimmen, eine achtungsvolle Inszenierung und nicht zuletzt die eingängigen Melodien der Gipsy Kings – hervorragend intoniert vom Röttinger Salonorchester – machen die Röttinger Musical-Inszenierung zu einem echten Highlight.

Kaiserwetter begrüßte am Donnerstag die zahlreichen Premierengäste, die es sich mit einem Frankenwein und einem Brotzeitteller an ihren Tischen gemütlich gemacht hatten, im idyllischen Innenhof der Burg Brattenstein. Und genau wie das Wetter zeigte sich an diesem Abend auch das komplette Ensemble von seiner besten Seite.

Diese Titelrolle füllt Patric Dull mit viel Leben aus. Er ist der langweilig-stupide Diego und erwacht in Skundenschnelle zum entschlossenen-grimmigen Rächer mit der Maske, der keinem Degenkampf aus dem Weg geht. Und im Umgang mit dem zarten Geschlecht ist er ein vollkommener Galan mit Leidenschaft und Esprit. Und vor allem bei den Balladen dringt seine sonore Stimme tief in die Seele der Zuschauer ein.
Auch die anderen Darsteller spielen stark auf. Aus der Riege der allesamt überzeugenden Akteure sollen an dieser Stelle noch drei hervorgehoben werden. … Luisa (Marie-Sophie Weidnger) … Kristin Schulze, die als feurige spanische Tänzerin Inez viel Schwung in die Inszenierung bringt … den komödiantischen Aspekt Wolfram B. Meyer … als wankelmütiger Sergeant Garcia …

Der verdiente Lohn waren am Ende der rund zweistündigen peppigen Inszenierung Standing Ovations des rundum begeisteren Publikum.


Fränkische Nachrichten – Tauber-Zeitung | Kultur | Röttingen | Röttingen, 18.06.2022 von Felix Röttger

Frankenfestspiele Röttingen – Spiel- und sangesfreudige Protagonisten sorgen für eine kurzweilige Zeit

Scharfe Klingen, fetzige Flamenco-Rhythmen

Voll auf ihre Kosten kamen Musical-Fans mit dem Mantel-und-Degen-Abenteuer „Zorro“ zum Auftakt der Frankenfestspiele Röttingen auf Burg Brattenstein.

Lars Wernecke inszenierte das Spektakel mit einem zehnköpfigen Schauspielerensemble, einem Extra-Ensemble und dem bestens aufgelegten Salonorchester unter der Leitung von Rudolf Hild. Im Freilichttheater wurde die turbulente Geschichte der ungleichen Brüder Diego und Ramon äußerst intensiv erzählt und von den Protagonisten spiel- und sangesfreudig zwei Stunden ausgekostet. …

In Röttingen wurde nicht nur darüber gesungen. Celian Gronert als junger Diego, Jonathan Ball als junger Ramon und Marie Pflüger als junge Luisa zeigten zauberhaft die schon erkennbaren gegensätzlichen Charaktere auf. Während Diego mit Luisa spielerisch mit Stecken ein Fechtduell austrug, fühlte sich der junge Ramon schon zurückgesetzt und machte wutentbrannt deutlich, dass er seinen Vater als Statthalter der spanischen Eroberer in Kalifornien beerben will. Alternierend werden in den weiteren Aufführungen Paul Baumann, Linus Bender, Mischa Noll und Emma Reißmann-Balling auftreten.

Spannungsgeladene Handlung

Erzählt wird die Geschichte der ungleichen Brüder Diego und Ramon. Während Diego (körperbetont-leidenschaftlich gespielt und emotional durchsetzungstark gesungen von Patric Dull) in Spanien das ihm vom Vater Alejandro de la Vega (Cyrus Rahbar) verordnete Studium in Barcelona abbricht und sich einer Gipsy-Band anschließt, sieht sein älterer, von Neid und gescheiterten Liebesbemühungen um Luisa geprägter Bruder Ramon (Björn Boresch mit dem Eiseskälte austrahlenden Charme des Bösewichts) die Chance seines Lebens.

Statt des vom Vater als Nachfolger vorgesehenen jüngeren Diego okkupiert Ramon die Position seines Vaters als Militärkommandant in dem von den Spaniern beherrschten Kalifornien. …

Bühnenfechten vom Feinsten

… Die Röttinger Aufführung glänzt mit unglaublich realistisch ausgefochtenen Duellen, die den gesamten Bühnenaufbau erzittern lassen. … Für eine professionelle Einstudierung leistete der bekannte Choreograf Thomas Ziesch in zehn Tagen ganze Arbeit. Schon dieses Spektakel muss man gesehen haben. Selbst dem Theaterfotografen gelang es kaum, die schnelle Bewegung der wirbelnden Klingen im Bild festzuhalten. … Nichts zu meckern gab es am Ton (Otto Geymeier) und dem Lichtdesign (Christoph Pöschko), das vor allem nach der Pause mit einsetzender Dämmerung die etwas kühle Atmosphäre des karg-grauen Bühnenbilds von Iris Holstein vergessen ließ. … Die Auswahl der typgerechten Kostüme besorgte Angela C. Schuett.

Immer wieder gab es kräftigen Zwischenapplaus. … Zum Finale mit reichlichen Zugaben hielt es alle begeisterten Premierengäste nicht mehr auf den Sitzen.


Fränkische Nachrichten – Tauber-Zeitung | Tauber-Vorbach | Röttingen | Röttingen, 18.06.2022 von Markhard Brunecker

Schwungvoll und abwechslungsreich

Frankenfestspiele: Musical „Zorro“ feierte in Röttingen Premiere

Röttingen. Mit dem Musical „Zorro“ und den Hits der Gipsy Kings starteten dbei traumhaften Rahmenbedingungen die Frankenfestspiele Röttingen äußerst erfolgreich in die 38. Spielsaison.
Da die Inszenierung von Intendant Lars Wernecke stilsicher, schwungvoll und sehr abwechslungsreich war, kam sie bei den Premierenbesuchern im voll besetzten Hob der Burg Brattenstein hervorragend an. Den sportlichen Fecht- und Sprungszenen von Zorro zollten die Zuschauer besonderen Applaus. …


Main Post | Kultur | Röttingen | Röttingen, 18.06.2022 von Katharina Muth

Zorro verhilft auf Bug Brattenstein der Gerechtigkeit zum Sieg

Das Mantel-und-Degen-Musical feierte bei den Frankenfestspielen Röttingen Premiere

Bei sommerlichen Temperaturen entführte das Ensemble der Frankenfestspiele Röttingen um Regisseur und Intendant Lars Wernecke das Publikum mit spanischen Klängen und Tanzeinlagen in die Sonne Spaniens und Kaliforniens. Auf Burg Brattenstein fand am Donnerstegabend die Erstaufführung des Musicals „Zorro“ statt.

Untermalt wird die Geschichte mit der Musik der Gipsy Kings

Das minimalistische Bühnenbild wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Bühnenbildnerin Iris Holstein zeigt jedoch, wie man mit kleinen Elementen große Wirkung erzielen kann. … Ein Gerüst schafft eine zweite Ebene und damit Platz für die spannenden Verfolgungsjagten.
Virtuose Fechteinlagen sorgen für Action. Während sie die Klingen kreuzen, Jagen die Darsteller über die Bühne, besteigen das Gerüst und parieren die Schläge des Gegners. Was für das Publikum täuschend echt wirkt, ist ein mit Stuntchoreograf Thomas Ziesch einstudiertes Spiel.

Mit emotionsgeladenen Songs untermauern die Figuren ihre Entschlossenheit …
Mit Leidenschaft, Action, Witz und Romantik begeistert das Ensemble die Zuschauerinnen und Zuschauer. Wenn sich am Ende alle Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne treffen, um einen letzten mitreißenden Song zu präsentieren, hält es die Gäste nicht auf den Stühlen. Es wird getanzt und mitgesungen, die Begeisterung des Ensembles springt endgültig auf das Publikum über. Ein stimmungsvolles Ende eines gelungenen Abends.

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Frankenfestspiele Röttingen (2022)

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Main Post | Ochsenfurt | Röttingen, 18.06.2022 von Gerhard Meißner

Frankenfestspiele Röttingen: Warum „Zorro“ auch gegen das Corona-Virus kämpft

Intendant Lars Wernecke und sein Ensemble hoffen nach zwei Jahren Pandemie auf unbeschwerte Röttinger Festspiele. Doch noch sorgt das Virus für Unsicherheit.

Alles wieder gut bei den Röttinger Frankenfestspielen? Zumindest scheint es so, als habe der Theatersommer auf Burg Brattenstein die Pandemie hinter sich gelassen. Der Auftakt mit dem Musical „Zorro“ macht Lust auf eine unbeschwerte Spielzeit. Doch noch sind die Schatten des Corona-Virus nicht vollständig verschwunden.

Der Empfang für die geladenen Gäste im Paracelsus-Gärtchen ist der erste seit drei Jahren. 2020 waren die Frankenfestspiele ganz abgesagt worden, 2021 mussten sie in abgespeckter Form stattfinden – mit Abstand, reduzierter Zuschauerzahl und ohne das gesellschaftliche Rahmenprogramm. Auch für Bürgermeister Hermann Gabel – obwohl bereits seit zwei Jahren im Amt – ist der Festspielempfang deshalb eine Premiere. Er nutzt seine kurze Ansprache vor allem, um den vielen ehrenamtlichen Helfern zu danken, die hinter, neben und sogar auf der Bühne dafür sorgen, dass die Zuschauer einen unterhaltsamen Theaterabend erleben und gerne wiederkommen.

Bei den „großen“ Festspielen hält Intendant Lars Wernecke seit 2019 die Fäden in der Hand. Und das wird auch mindestens bis zur Spielzeit 2025 so bleiben. Jüngst hat der Stadtrat den Vertrag mit dem Festspielleiter um drei Jahre verlängert. Beim Festspielempfang macht Bürgermeister Gabel die Entscheidung öffentlich und hat auch gleich den fertigen Vertrag für Lars Wernecke mit dabei.

Der Intendant setzt bei den Frankenfestspielen auf unterhaltsames Sommertheater. Dabei konnte er auf die Arbeit seiner Vorgänger aufbauen, die neben den Schauspielprofis ein Extra-Ensemble aus ambitionierten Laien etabliert haben, die inzwischen – vor allem bei den Tanzszenen – nahezu genauso professionell agieren, wie ihre hauptberuflichen Kollegen.

Das wird auch in dieser Spielzeit wieder deutlich, wo mit dem Musical „Zorro“ und der musikalischen Räuberpistole „Das Wirtshaus im Spessart“ (ab 30. Juni) zwei Inszenierungen auf dem Plan stehen, die ihren Esprit vor allem aus den Tanzeinlagen beziehen. Beim „Zorro“ kommen atemberaubende Fechtszenen hinzu, für die Wernecke den Schauspieler und Fechtchoreografen Thomas Ziesch gewinnen konnte, unter anderem verantwortlich für die Kampfszenen der Störtebeker-Festspiele auf Rügen.

„Wir sind ein tolles Team aus Profis und Ehrenamtlichen“, sagt Lars Wernecke, „und wir sind mit sehr viel Herzblut bei der Sache.“ Die Festspiele in Röttingen seien ihm und vielen Mitgliedern des Ensembles inzwischen ans Herz gewachsen, so Wernecke. „Dass in einer kleinen Stadt ein so tolles kulturelles Leben entsteht, ist eine große Freude.“

Diese Freude will sich Lars Wernecke heuer nicht vom Corona-Virus verderben lassen, wenngleich die Schatten der Pandemie noch lange nicht gebannt sind. Die Unsicherheit über erneute Hygienemaßnahmen aber auch pandemiebedingte Lieferengpässe hätten die Probenarbeit begleitet, erzählt der Intendant. So habe man wochenlang auf ein Bühnengerüst warten müssen, das Bühnenbildnerin Iris Holstein zum tragenden Element für die Kulissen aller drei Stücke gemacht hat.
Regelmäßige Tests sollen verhindern, dass sich das Corona-Virus unter den Schauspielern verbreitet und Vorstellungen vielleicht sogar abgesagt werden müssen. … „Trotzdem bleibt natürlich immer eine gewisse Unsicherheit“, so der Intendant. In gewisser Weise kämpft Zorro nicht nur gegen den gewalttätigen Bruder Ramon, sondern auch gegen das Corona-Virus. Die gute Stimmung bei der ersten Premiere konnte dies nicht trüben. Nach mehr als zwei Stunden Mantel-und-Degen-Abenteuer gab es lang anhaltenden stehenden Applaus für die Darsteller.


WOB24 – Würzburger Wochenzeitung! | Kultur und Freizeit | Röttingen, 17.06.2002 von Oliver Kastner

Ein Sommer auf Burg Brattenstein: Frankenfestspiele 2022


Seit Mai wurde bereits für das Musical „Zorro“ (Premiere 16. Juni) und die musikalische Räuberpistole „Das Wirtshaus im Spessart“ (Premiere 30. Juni) geprobt.

Intendant Lars Wernecke, der … auch Regie in dem Musical führt, bezeichnete Zorro als den ersten Superhelden Amerikas. …
… die Musik der Gipsy Kings … garantiert unvergleichlich mitreißende und stimmungsvolle Rhythmen und spanisches Flair. Mit „Djobi Djoba“ und „Bamboleo“ brachten Patric Dull (Zorro), Marie-Sophie Weidinger (Luisa Pulido), Kristin Schulze (Inez), Björn Boresch (Ramon), Wolfram B. Meyer (Sergeant Garcia) und Pascal Jounais (Priester), trotz Regen, spanisches Flair in den Burghof in Röttingen.

… die musikalische Räuberpistole „Das Wirtshaus im Spessart“ … Jasmin Reif (Franziska, Comtesse von Sandau) und Martin Sommerlatte (Der Hauptmann) untermauerten die Vorstellung mit der herrlichen Musik von Franz Grothe. Das Publikum konnte ebenfalls eine kurze szenische Darstellung von Daniel Ebert (Knoll) und Hans B. Goetzfried (Funzel) genießen. Regisseur Patrick Rohbeck, der gleichzeitig auch die Rolle des Wilhelm Graf von Sandau spielt, sprühte selbst bei der Vorstellung schon vor lauter Spielwitz.

Musikalisch liegt auch 2022 alles in den bewährten Händen von Rudolf Hild. Die Freude auf den kommenden Sommer war bei allen sichtlich zu spüren. …
Nicht unerwähnt sollte auch der Festspielcocktail am Sonntag 24. Juli bleiben – ein musikalischer Abend mit dem Ensemble der Frankenfestspiele unter dem Motto „give peace a chance“.


Main Post | Regional | Würzburg | Röttingen | Röttingen, 09.06.2022 von Ralf Hein

Vorgeschmack auf die neue Spielzeit

Die Frankenfestspiele Röttingen stehen mit ihrem Freilichttheater auf Burg Brattenstein bereits in den Startlöchern für die Saison 2022. … Am Pfingstsonntag konnten sich Interessierte vor den Premieren schon mal auf die Abendstücke einstimmen. Trotz des ungemütlichen Wetters konnte Intendant Lars Wernecke weit über 100 Zuschauer im Burghof der Burg Brattenstein begrüßen. Sie alle fanden unter der Tribüne einen regensicheren Platz. Nicht so das fast vollständige Ensemble, welches trotzdem vor Spielfreude und Begeisterung auf der Bühne glänzte. Notdürftig etwas geschützt mit Pavillons. Aber so sind halt Freilichtspiele.
Seit Mai wird bereits für das Musical „Zorro“ (Premiere 16. Juni) und die musikalische Räuberpistole „Das Wirtshaus im Spessart“ (Premiere 30. Juni) geprobt. Intendant Lars Wernecke, der gleichzeitig auch Regie in dem Musical führt, bezeichnete Zorro als den ersten Superhelden Amerikas. Sein Kampf um Gerechtigkeit sei gerade mehr als aktuell, spannte Lars Wernecke den Bogen zum Krieg in der Ukraine.
Im Zentrum steht der Kampf der ungleichen Brüder Ramon und Diego de la Vega, der in Verkleidung als mysteriöser Rächer mit der schwarzen Maske vom Volk als „Zorro“ gefeiert wird. Mit gezücktem Degen ficht er mit Bravour für Recht, Gerechtigkeit und die Liebe.

Das Wirtshaus im Spessart: ein Klassiker

Anschließend stellte Patrick Rohbeck die musikalische Räuberpistole „Das Wirtshaus im Spessart“ vor. Die herrliche musikalische Komödie garantiert ein reizend buntes, genussvoll gruseliges und heiter beschwingtes Spektakel. Die berühmte unterfränkische Geschichte über die berüchtigte Spessartbande, die eine Kutsche auf dem Weg nach Würzburg überfällt, fasziniert und erfreut seit Generationen.


Musikalisch liegt alles in den Händen von Rudolf Hild

Zudem gibt es einen Festspielcocktail am Sonntag, 24. Juli. Es ist ein musikalischer Abend mit dem Ensemble der Frankenfestspiele unter dem Motto „give peace a chance“.


Main Post | Regional | Würzburg | Röttingen | Röttingen, 06.05.2022 von Catharina Hettiger

Frankenfestspiele Röttingen: Das sind die 6 Höhepunkte in diesem Jahr

Rasante Fechtszenen, Ohrwürmer en masse, altbekannte und neue Gesichter in Ensemble und Team: Die Frankenfestspiele Röttingen sind zurück. Was die Zuschauer erwartet.

Zum ersten Mal seit 2019 können die Frankenfestspiele Röttingen wieder uneingeschränkt stattfinden. Und so kehrt das Team um Intendant Lars Wernecke auf Burg Brattenstein zurück: mit vielen altbekannten und einigen neuen Gesichtern, vielversprechenden Inszenierungen …

Rasante Fechtszenen und spanisches Flair: beim Musical „Zorro“

Das Hauptprogramm eröffnet „Zorro“ (Regie: Lars Wernecke; Premiere: 16. Juni). … für Röttingen neu: rasante Fechtszenen und spanisches Flair.
Einstudiert werden die Fechtszenen vom Schauspieler und Bühnenkampf-Choreografen Thomas Ziesch. Auch wenn die Szenen laut Ziesch „knallhart und gefährlich“ aussehen sollen – „höchste Priorität hat die Sicherheit, ich brauche keine Draufgänger“. Jeder Schlag sei abgesprochen, „es wird nichts dem Zufall überlassen“.

Besonderer Auftritt: Ein Darsteller war schon bei Lilo Pulvers „Wirtshaus im Spessart“ dabei

Die Räuberpistole „Das Wirtshaus im Spessart“ (Regie: Patrick Rohbeck; Premiere 30. Juni) von Kurt Hoffmann nach Wilhelm Hauff wartet mit Lokalkolorit auf … Da im Stück viele Personen vorkommen, übernehmen Mitglieder aus dem Röttinger Extra-Ensemble kleinere Rollen. Eine ganz besondere Erfahrung wird dies für einen 82-Jährigen: Er war bereits 1958 als 19-Jähriger beim Film dabei – als Statist. Diesmal spielt er den Pfarrer Haug.

….

Künstler, die alle Facetten ihres Könnens zeigen: beim „Festspiel-Cocktail“

Wer schon immer mal wissen wollte, was die Künstler neben ihrer aktuellen Rolle so draufhaben, sollte den Festspiel-Cocktail am 24. Juli nicht verpassen. Dann geben die Solisten Stücke ihr Können in einem Überraschungspaket aus Musical, Operette und Evergreens zum Besten :.. „Der Charme dieses Abends liegt darin, dass es ein Motto gibt, zu dem sich alle etwas einfallen lassen“, sagt Rudolf Hild. Das diesjährige Motto lautet aus gegebenem Anlass „Give peace a chance“ („Gebt dem Frieden eine Chance“).


Fränkische Nachrichten – Tauber-Zeitung | Reionales | Seite 10 | Röttingen | Röttingen, 05.05.2022 von Markhard Brunecker

Frankenfestspiele: In Röttingen bieten sie im Hof der Burg wieder im Einsatz

Fechtkunst, Räuber und viel mehr

„Volles Programm“: mit diesem Slogan gehen die Frankenfestspiele Röt-tingen nach der Corona-Pandemie in ihre 38. Freilichttheatersaison. Das „gute Feeling“ von 2021 soll auch in diesem Sommer entstehen.

Das Motto „Volles Programm“ dürfen die Besucher der Frankenfestspiele für bare Münze nehmen, wie Intendant Lars Wernecke und Frederike Faust, Leiterin des Jungen Theaters, bei der Vorstellung des 2022-er-Programms betonten. Wie Röttingens Bürgermeister Hermann Gabel bei rückblickend mitteilte, waren sämtliche Veranstaltungen 2021 nach Coronaregeln ausverkauft. Er hofft, dass das sehr gute „Feeling“ aus 2021 auf 2022 transportiert werden kann.

Der Bauhof und die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hätten erneut Außergewöhnliches geleistet, sagte der Bürgermeister. Diese besondere Röttinger Atmosphäre komme sowohl bei den Gästen als auch beim Ensemble sehr gut an.

Wernecke ging kurz auf die derzeitige Weltsituation ein und meinte, dass die Stücke schon vor einem Jahr, also vor dem Kriegsausbruch, ausgesucht wurden und auch Unterhaltungsstücke eine Botschaft transportieren würden.

Für den „Kampfchoreografen“ steht dabei die Sicherheit an erster Stelle, wie er betont, aber trotzdem müsse alles knallhart aussehen. Das spekta-kuläre Musical „Zorro“ um den heldenhaften Mann mit der Maske und der scharfen Klinge, feierte 2008 am Londoner West-End Premiere und anschließend weltweit Erfolge.

Die Musik von The Gipsy Kings und zusätzlich von Johan Cameron sind Lieder mit „Ohrwurmcharakter“, wie Wernecke ins Schwärmen kommt. Sowohl für Rudolf Hild, dem musikalischen Leiter, als auch die neue Kostümbildnerin Angela C. Schuett sei das Stück eine große Herausforderung. Schuett stehe kein Kostümfundus zur Verfügung und sie müsse ausleihen. „Die Kostüme müssen einiges können“ betonte sie. …

Auf viel Zuspruch hofft man auch für das unterfränkische Stück „Das Wirtshaus im Spessart“ mit seiner Premiere am 30. Juni. Das Stück zählt zu den Lieblingsstücken des deutschen Unterhaltungstheaters, wurde aber vor allem als Film mit Liselotte Pulver bekannt. Ein amüsanter musikalischer Schwank mit allen Zutaten, die das Publikum erfreuen, garniert mit genussvoller Musik sorgt im stimmungsvollen Ambiente der Burg Brattenstein für einen charmanten Theaterabend voller Witz und Esprit.

Schon im Originalfilm dabei

Eine besondere Rolle spielt der 82-jährige Helmut Flohr als Pfarrer Haug vom Extra-Ensemble, hatte er doch bereits im Originalfilm mit Liselotte Pulver als 19-Jähriger einen kleinen Part inne.

Nicht fehlen darf auch 2022 der äußerst beliebte „Festspiel-Cocktail“, bei dem sämtliche Solisten dabei sein werden.

Lieblich, feurig, beschwingt, besinnlich, anregend und mild geht es am Sonntag, 24. Juli ab 19.30 Uhr im Hof der Burg zu.

Der Intendant versprach bei der Pressekonferenz abschließend, mit vollem Elan und Energie an die neue Spielrunde heranzugehen.

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Der Hauptmann von Köpenick (2021/22)
Märkische Allgemeine Zeitung | Lokales | Potsdam-Mittelmark | Michendorf | Theaterkritik | Michendorf, online 09.01.2022, print 10.01.2022 von Lothar Krone

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Vorstellung in Michendorf:
So war der „Hauptmann von Köpenick“ in der Volksbühne

Die Michendorfer feiern in der Volksbühne 100 Jahre nach dem Tod des Vorbilds ihren eigenen „Hauptmann von Köpenick“. Die MAZ war dabei – und sah eine gute Vorstellung.

Es ist hierzulande einfach unmöglich, sich ohne vorgeprägte Bilder im Kopf Carl Zuckmayers 1931 uraufgeführtes Theaterstück „Der Hauptmann von Köpenick“ anzuschauen. Der Stoff vom handstreichartigen Raub der Köpenicker Stadtkasse durch den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Schuhmacher Friedrich Wilhelm Voigt (1849-1922) ist seit der Tat am denkwürdigen 16. Oktober 1906 weit über Berlin hinaus präsent geblieben. Unzählige Male wurde das Ereignis für Bühne und Leinwand aufbereitet. So konnte es nicht verwundern, dass auch eine Katastrophe wie Corona die Premiere des Stückes am Freitagabend in der Volksbühne in Michendorf nicht aufhalten würde.

Schauspieler können eigene Stärken und Vorstellungen zeigen

Steffen Lösers Inszenierung bot schon insofern Neues, als sie es jedem der acht Begleitdarsteller des Hauptmanns ermöglichte, in vier, fünf oder gar sechs Rollen zu schlüpfen. So bot sich allen Akteuren hinreichend Gelegenheit, darstellerische Vorlieben auszuleben und auf eigene Stärken in der Figurenzeichnung aufmerksam zu machen. …

Gert Melzer spielt diesen Helden dann auch durchgängig als großväterlich gütige Person, die einzig durch widrige Umstände immer wieder in die Kriminalität gezwungen wird. Löser legte über seine Inszenierung oft die Dunstglocke des Wilhelminischen Kasernenhofmiefs und einen Gesellschaftsrealismus, wie er von den Bildern Heinrich Zilles bekannt ist. Das Problem ständig wechselnder Handlungsorte löste Bühnenbildner Martin Riedl, indem er immer neue riesige historische Fotografien auf die beweglichen Stellwände projizierte. So belebte sich das Sittengemälde der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, das die Schattenseiten dieser vermeintlichen Blütezeit des Kaiserreichs nicht aussparte.

Permanenter Rollenwechsel sorgt für Szenenapplaus

… Erstaunlich war auch, wie lebhaft das Publikum auf fast vergessene Dialekte wie das Ostpreußische reagierte und wie bereitwillig es dem ständigen Auf und Ab der Gefühle folgte. Dazu trug bei, dass die Rollenschwemme auch für ständig wechselnde Kostümierungen sowie immer neue Stimmlagen der Darsteller sorgte. Die Zuschauer goutierten diese permanenten Rollenwechsel mit ausdauernder Heiterkeit und Szenenapplaus und dies wiederum befeuerte sichtlich das Bühnenpersonal.

Weniger überraschend gestaltete sich dann das bekannte Happy-End. Nachdem sogar der Kaiser über die Posse gelacht hatte, stimmen auch die meisten seiner Untertanen in das royale Gelächter ein. Der gelernte Schuster und ungelernte Hauptmann Voigt muss zwar wieder in den Knast, avanciert dafür aber zum Nationalhelden. Und weil er nur physisch gestorben ist, lebt er auch heute noch.

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Après Ski – Ruhe da oben! (2021)

[Flyer] [Photos]

5 Sterne Rezension von Kurt Schaub-Kraußer | Google Local Guide Bremerhaven vom
02.11.2021 ca. 23:50 Uhr | zum Piccolo Teatro in Bremerhaven-Mitte

Ein kleines Theater in Bremerhaven mit Stühlen und Tischen vor der Bühne, Die Akustik super ,Beleuchtung sehr Gut. Die / Der Künstler ist sehr nahe an den Gästen der ersten Reihe. Die Anmeldung / Reservierung erfolgte über Telefon, 1/2 Std vor Beginn der Veranstaltung werden die Karten vor Ort verkauft und Ausgegeben. Bei Einlass werden die 3 G Regelungen Kontrolliert. Die freie Wahl der Sitzplätze in kleinen Gruppen verteilt. Vor der Vorstellung und in der Pause können Getränke gekauft werden Ein erster Besuch war sehr angenehm und nicht der letzte, Danke für den freundlichen Empfang Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und weiter so,
Die Vorstellung war ein Prunkstück ,Super Darstellung auf dem Sessellift die Vorstellung die Nacht im Sessellift zu verbringen ist sehr glaubhaft dargestellt worden, Ottersberg , das Allgäu und der UHU ist bekannt. Die Vorstellung hat für mich durch die Nähe zum Künstler sehr gewonnen.


Nordsee-Zeitung – Nordwestdeutsche Zeitung Bremerhaven | Seestadt Bremerhaven | Bremerhaven, 27.10.2021 von Otto Oberstech

„Liftbrüchiger“ hadert mit Schicksal
Das Einpersonenstück „Après Ski – Ruhe da oben!“ läßt einen Mann zu Erkenntnissen kommen

BREMERHAVEN. Eigentlich wollte nur mal schnell die Piste runtersausen. Aber jetzt sitzt der Werbegrafiker Georg Kramer im Skilift fest und muss sich auf eine kalte Nacht in luftiger Höhe einstellen. Dieses Horrorszenario ist der Ausgangspunkt von „Après Ski – Ruhe da oben!“, dem neuen Einpersonenstück in Piccolo Teatro „Haventheater“. Eine Komödie mit Tiefgang, …
Zunächst versucht Georg Kramer (eine Paraderolle für Cyrus Rahbar, der schon häufiger im Piccolo Teatro zu sehen war), die Situation sportlich und locker anzugehen. …
Im Extrem zum neuen Denken
„Après Ski – Ruhe da oben!“ ist ein kurzweiliges Lehrstück darüber, wie das Erleben von Extremsituationen zu neuem Denken und Handeln führen kann. Die Inszenierung von Daniel Meyer-Dinkgräfe verzichtet auf den belehrend erhobenen Zeigefinger, sondern setzt auf Leichtigkeit und tragikomische Elemente. Cyrus Rahbar hat der im Original stark mundartlich geprägten Handlung einen kräftigen Schuss norddeutschen Lokalkolorit verpasst. Unter anderem ist Georg Kramer selbstverständlich Mitglied des Bremerhavener Skiclubs. (ech/yvo)

Georg Kramer, gespielt von Cyrus Rahbar, lernt in luftiger Höhe und ganz allein, Wichtiges vom Unwichtigem zu unterscheiden.


SonntagsJournal / Nordsee-Zeitung / Stadt Bremerhaven / Aus der Seestadt / Bremerhaven, 17.10.2021

Alpine Komödie im Haventheater
MITTE. „Après Ski – Ruhe da oben!“ heißt eine alpine Solo-Komödie von Klaus Eckel. Deren Bremerhavener Fassung ist unter der Regie von Daniel Meyer-Dinkgräfe ab Sonnabend, 23. Oktober im Piccolo Teatro zu sehen. Auf der Bühne steht Cyrus Rahbar, dem Publikum des Haventheaters bekannt aus „Bildung für Rita“. Er schrieb auch die Bremerhavener Fassung. …
Eine unfreiwillige Nacht im Sessellift verwandelt sich in eine Gelegenheit zur Selbsterkenntnis.


Nordsee-Zeitung – Nordwestdeutsche Zeitung Bremerhaven | Seestadt Bremerhaven | Bremerhaven, 11.10.2021

Der Grafiker im toten Sessellift
Neues Solostück am Piccolo Teatro hat am 23. Oktober Premiere

BREMERHAVEN. Am 23. Oktober feiert ein neues Ein-Mann-Stück in Piccolo Teatro in der „Alten Bürger“ Premiere: „Après Ski – Ruhe da oben“. Es handelt sich um eine alpine Komödie.
Ursprünglich geschrieben hat das Stück Klaus Eckel, aber Cyrus Rahbar hat daraus eine Bremerhavener Version gemacht. Er steht damit auch selbst auf der Bühne. Das Piccolo Publikum kennt Rahbar noch aus „Bildung für Rita“.

Es ist eine skurrile Geschichte über einen Menschen, der zu viel an andere denkt und sich selbst dabei auf der Strecke läßt. Erkennt er diese Situation in der kalten Nacht in den Allgäuer Alpen? Die Antwort gibt es in Piccolo. Regie hat Daniel Meyer-Dinkgräfe. Premiere ist am Sonnabend, 23.Oktober um 19:30 Uhr …

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Bildung für Rita (2020)

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Nordsee-Zeitung – Nordwestdeutsche Zeitung Bremerhaven | Lokale Kultur | Bremerhaven, 04.03.2020

Zusatztermine für „Rita“

Bremerhaven – „Bildung für Rita“, die schwungvolle Komödie von Willy Russel, läuft mit großem Erfolg im Piccolo Teatro, … Wegen der großen Nachfrage kündigt das Zimmertheater zusätzliche Vorstellungen an … Es spielen Loretta Müller und Cyrus Rahbar unter der Regie von Daniel Meyer-Dinkgräfe. …


Nordsee-Zeitung – Nordwestdeutsche Zeitung Bremerhaven | Lokale Kultur | Bremerhaven, 08.02.2020 von Otto Oberstech

Friseurin mischt die Uni auf

Bremerhaven – Desillusionierter Professor trifft auf wißbegierige Studentin: Im neuen Stück des Piccolo Teatros … geht es um Selbstfindung und Befreiung aus festgefahrenen Lebensumständen. „Bildung für Rita“ heißt das turbulente Schauspiel … Am Donnerstag war Premiere vor ausverkauftem Haus. …

… Frank dagegen entspricht eher dem Typus gescheiterten Existenz. Der Traum, einmal ein großer Dichter zu werden, ist längst passé. Seine Arbeit als Universitätslehrer mit gelangweilten Studenten findet er frustrierend. Als die temperamentvolle und hochmotivierte Rita in sein Büro platzt, fühlt er sich in zunehmendem Maß herausfordert.
Zwischen beiden baut sich eine Beziehung auf … Ihre unkonventionellen Ansichten gefallen Frank, Rita beeindruckt die unkonventionelle Offenheit ihres Lehrers. …

… Regisseur Daniel Meyer-Dinkgräfe gelingt ein beeindruckendes Plädoyer für die befreiende und verändernde Kraft von Bildung. …

… Loretta Müller als quirlige Rita verleiht ihrer Figur bei aller Frische und Lockerheit auch die nötige Tiefe. Cyrus Rahbar verkörpert authentisch einen innerlich zerrissenen, aber trotz seiner Koddrigkeiten sympathischen Frank, dem man alles Gute für den Neuanfang wünscht.


Nordsee-Zeitung – Nordwestdeutsche Zeitung Bremerhaven | Lokale Kultur | Bremerhaven, 01.02.2020 von Otto Oberstech

Premiere für “Bildung für Rita“

Bremerhaven – Um das Aufeinandertreffen von zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten geht es in „Bildung für Rita“ dem neuen Stück des Piccolo Teatro …

… „Eine Komödie mit Tiefgang“, sagt Regisseur Daniel Meyer-Dinkgräfe und verspricht spritzige Dialoge und verbale Action voller Esprit und Humor: „Da geht es richtig zur Sache.“ Premiere ist am Donnerstag, 6. Februar 2020. …

… Voller Wissensdurst und Enthusiasmus trifft Rita auf Frank einem völlig desillusionierten und dem Alkohol zugeneigten Professor, der sich in seinem Akademikerstatus eingerichtet hat, aber über die Jahre zum resignierten Zyniker geworden ist. …

Unkonventioneller Lehrer

Ritas Naivität und ihr respektloser Umgang mit den Bildungstraditionen fordern Frank heraus. … Frank sieht sich in zunehmendem Maße durch Rita in Frage gestellt und ist gezwungen, seine Lebensweise zu überdenken.
Die beiden schenken sich nichts, ihre schonungslosen und schlagfertig geführten Auseinandersetzungen bringen sie jedoch einander näher und lassen neue Abhängigkeiten entstehen. … zwei Menschen durch ihre Begegnung zu sich selbst finden und zu neuen Ufern aufbrechen. Das alles werde im Stil einen Komödie erzählt, bei der es auch viel zu lachen gebe, verspricht Meyer-Dinkgräfe. … Rita und Frank werden im Piccolo Teatro von Loretta Müller und Cyrus Rahbar verkörpert.

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[Presse vor 2016]